Website für Handwerker in Dortmund Die Website endet dort, wo der Auftrag anfängt.

Fast jede Agentur verspricht Handwerksbetrieben mehr Anfragen. Kaum jemand spricht darüber, was danach passiert – wenn abends vierzehn E-Mails im Postfach liegen und der Notfall an achter Stelle steht. Wir bauen beides: die Seite, über die die Anfrage kommt, und die Strecke dahinter.

Wo die Anfrage abreißt – 256 Handwerker-Websites geprüft.

Ende Juli 2026 haben wir die öffentlich hinterlegten Websites von Handwerksbetrieben aus fünf Städten des Reviers abgerufen. Messen lässt sich damit der erste Meter: ob jemand Sie überhaupt erreicht. Was danach mit der Anfrage passiert, sieht man einer Website von außen nicht an – und genau das ist der Teil, über den diese Seite spricht.

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Nummern, die man nicht antippen kann

Von 256 geprüften Seiten – fast die Hälfte. Die Nummer steht da, aber als Text. Wer auf der Baustelle oder im Keller steht, müsste sie markieren, kopieren und in die Telefon-App einsetzen. Im Handwerk kommt der Auftrag über den Anruf; hier bricht er ab, bevor er begonnen hat.

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ohne Beschreibung in der Trefferliste

Google zeigt unter dem Titel zwei Zeilen an. Fehlen sie, setzt die Suche irgendeinen Satz aus der Seite ein – oft die Cookie-Meldung oder das Menü. Wer zwischen fünf Betrieben wählt, bekommt so keinen einzigen Grund geliefert, ausgerechnet bei Ihnen anzurufen.

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Seiten, die seit mindestens zwei Jahren stillstehen

Erkennbar an der Jahreszahl im Fußbereich. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Hinweis: Wo die Website zwei Jahre nicht angefasst wurde, ist meist auch das Formular dahinter nie geprüft worden. Wir sehen regelmäßig Betriebe, die nicht wissen, dass ihre Anfragen ins Leere laufen.

Erhebung Sitegenosse, 31. Juli 2026: 297 in OpenStreetMap hinterlegte Websites von Handwerksbetrieben aus Bochum, Essen, Herne, Lünen und Castrop-Rauxel, davon 256 auswertbar. Ausgewertet wurden ausschließlich als Handwerk erfasste Betriebe; Ladengeschäfte und Büros sind ausgeschlossen. Untersucht wurde nur das ausgelieferte HTML der Startseite, nicht Gestaltung oder Inhalt. Wie viele Betriebe überhaupt eine Website haben, sagt die Erhebung nicht – sie bewertet nur die vorhandenen. Einzelne Betriebe nennen wir nicht.

Schicken Sie sich selbst eine Anfrage.

So sieht es aus, wenn die Anfrage nicht abreißt: Fall wählen, Foto anhängen, absenden. Daneben sehen Sie, was im Betrieb ankommt – einsortiert, mit Frist und vollständigen Angaben. Das hier läuft nur in Ihrem Browser: Es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.

Was Ihr Kunde ausfüllt

Worum geht es?
Wo?

Dortmund-Hörde

Was bei Ihnen ankommt

Noch nichts eingegangen. Links den Fall wählen und absenden.

Im Handwerk kommt längst nicht jede Anfrage über ein Formular. E-Mails laufen genauso in den Vorgang ein, WhatsApp über die offizielle Business-Schnittstelle – die will eingerichtet sein und kostet eine monatliche Grundgebühr. Was bleibt: ein Eingang statt vier Orte, an denen man nachsehen muss.

Ein Rohrbruch ist keine Wartungsanfrage.

Die meisten Handwerker-Websites behandeln jede Anfrage gleich – ein Formular, ein Feld, eine Sammel-E-Mail. Dabei entscheidet die Art der Anfrage darüber, was die Seite überhaupt leisten muss.

Der Notfall

Rohrbruch, Stromausfall, Heizung aus

Hier zählt nur, wie schnell jemand jemanden erreicht. Die Seite muss auf dem Handy in Sekunden zeigen, ob Sie zuständig sind und wie man Sie anruft. Alles andere – Referenzen, Team, Geschichte des Betriebs – ist in diesem Moment im Weg. Und kommt die Anfrage doch über das Formular, muss sie oben liegen statt an achter Stelle.

Die Einschätzung

Was kostet das ungefähr?

Kommt meist mit Foto und ohne Eile, aber mit Vergleich: Dieselbe Anfrage liegt bei zwei weiteren Betrieben. Wer zuerst mit einer belastbaren Aussage zurückkommt, führt das Gespräch. Genau dafür braucht die Anfrage von Anfang an die richtigen Angaben.

Das Projekt mit Ortstermin

Umbau, Anlage, Außenanlage

Längerer Vorlauf, mehrere Beteiligte, oft Monate zwischen erster Anfrage und Ausführung. Ohne Vorgangsakte lebt dieses Wissen in einzelnen Postfächern – und fehlt genau dann, wenn der Kollege krank ist oder der Kunde nach acht Wochen zurückkommt.

Die Wiederkehr

Wartung, Prüfung, Inspektion

Der wirtschaftlich interessanteste Fall, weil er planbar ist – und der am häufigsten vergessene. Wenn Wartungstermine im System stehen statt im Kalender einer Person, erinnert das System daran, nicht der Zufall.

Von der Anfrage bis zur Rechnung – ein Weg statt vier Programme.

Sie müssen nicht alles davon bauen. Sinnvoll ist die Reihenfolge: erst dafür sorgen, dass Anfragen vollständig ankommen, dann sehen, wo sie liegen bleiben. Was danach kommt, entscheidet Ihr Auftragsvolumen – nicht unser Angebot.

  1. 01

    Die Anfrage kommt vollständig an

    Statt eines leeren Nachrichtenfelds fragt das Formular das ab, was Sie für eine Einschätzung brauchen: was passiert ist, seit wann, wo, und wann Sie jemanden erreichen. Dazu ein Foto vom Schaden – im Handwerk ersetzt ein Bild die ersten drei Rückfragen. Der Kunde bekommt sofort eine Bestätigung mit einer Zeit, die Sie auch halten können.

    Dafür brauchen Sie noch kein Portal. Das gehört in jede Website.

  2. 02

    Aus der Anfrage wird ein Vorgang

    Jede Anfrage landet als eigener Eintrag mit Status, Notizen und Dateien – nicht als E-Mail zwischen Rechnungen und Werbung. Sie sehen auf einen Blick, was offen ist, was beim Kunden liegt und was seit vier Tagen niemand angefasst hat. Ändert sich der Status, geht automatisch eine kurze Nachricht raus.

    Wer wissen will, wie weit es ist, muss dafür nicht mehr bei Ihnen anrufen.

  3. 03

    Der Termin schlägt sich selbst vor

    Das System kennt Ihre freien Fenster und macht dem Kunden zwei Vorschläge – statt Hin und Her am Telefon. Ihre Leute sehen auf dem Handy, was ansteht und wo, und legen Fotos direkt am Vorgang ab. Diese Dokumentation ist der Nachweis, der zählt, wenn später jemand behauptet, der Schaden sei vorher nicht da gewesen.

    Vorgeschlagen wird nur, was der Kalender wirklich hergibt – keine Doppelbelegung.

  4. 04

    Angebot und Rechnung aus demselben Vorgang

    Das Angebot entsteht aus den Angaben, die im Vorgang ohnehin schon stehen, und geht als PDF hinaus. Nimmt der Kunde an, wird daraus die Rechnung – mit Export für Ihre Steuerkanzlei und einem Abgleich, welche Zahlungen eingegangen sind. Niemand überträgt dieselben Daten ein zweites Mal in ein zweites Programm.

    Überfällige Rechnungen meldet das System von selbst. Listen durchgehen entfällt.

Die Anfrage ist sortiert, bevor Sie sie lesen.

Vierzehn Anfragen am Abend, und der Notfall liegt an achter Stelle. Das ist das eigentliche Problem – nicht die einzelne Anfrage, sondern die Reihenfolge. Wichtig dabei: Alles hier sind Vorschläge. Freigegeben wird von Ihnen, nichts geht ungesehen raus.

Sortiert nach Dringlichkeit

Jede eingehende Anfrage wird zusammengefasst und einsortiert – Notfall, Angebot oder Wartung. Sie sehen zuerst, was heute nicht warten kann.

Foto und Freitext werden zum Vorgang

Aus der Beschreibung und dem Bild entsteht ein strukturierter Eintrag. Was fehlt, wird Ihnen als Rückfrage vorgeschlagen – Sie schicken sie mit einem Klick.

Antwortentwurf statt weißes Feld

Aufträge gehen selten am Preis verloren, meistens am Schweigen. Der Entwurf steht bereit, Sie ändern zwei Sätze und schicken ihn ab.

Sprachnotiz wird zur Notiz im Vorgang

Ihre Leute diktieren auf dem Rückweg, was vor Ort war. Der Text landet am richtigen Vorgang, statt abends aus dem Gedächtnis nachgetragen zu werden.

Dass hier KI mitarbeitet, steht sichtbar im Portal – seit August 2026 ist die Offenlegung europaweit vorgeschrieben. Ihre Kunden- und Auftragsdaten werden nicht zum Training verwendet; das halten wir vertraglich fest.

Wie viel Zeit steckt bei Ihnen in der Abstimmung?

Wir könnten Ihnen an dieser Stelle eine Studie zeigen. Es gibt aber keine, die diesen Ablauf ehrlich abbildet – die bekannten Zahlen zur Bürokratie im Handwerk betreffen Behördenpflichten, nicht Angebote und Rückfragen. Rechnen Sie deshalb mit Ihren eigenen Werten.

Ihre Angaben

Alles, was hereinkommt: Formular, Telefon, WhatsApp.

Rückfragen stellen, Termin abstimmen, Angebot schreiben.

Kunden, die nur wissen wollen, wie weit es ist.

Aufwand im Monat

23 Stunden

das sind rund 2,9 Arbeitstage im Monat, die auf keiner Rechnung stehen

  • Anfragen bearbeiten22 h12 × 25 Min. × 4,33 Wochen
  • Nachfragen am Telefon1,7 h6 × 4 Min. × 4,33 Wochen

gerechnet mit acht Stunden je Arbeitstag

Was davon wegfällt, sagen wir Ihnen nicht auf den Prozentpunkt genau – das hinge von Ihrem Betrieb ab und wäre geraten. Die Ansatzpunkte sind aber benannt: vollständige Anfragen ersparen Rückfragen, Statusmeldungen ersparen die Anrufe, Terminvorschläge das Hin und Her, und das Angebot entsteht aus Angaben, die schon da sind.

Häufig gestellte Fragen

Meistens nicht. Der erste Schritt ist ohnehin der günstigste: das Anfrageformular so umbauen, dass es die richtigen Angaben und ein Foto abfragt, und die Telefonnummer antippbar machen. Das geht auf fast jeder bestehenden Seite. Ob danach ein Relaunch sinnvoll ist, sagen wir Ihnen ehrlich – die Gründe, die dafür sprechen, stehen in unserem Beitrag Website-Relaunch: Kosten und Ablauf.

Standardsoftware kann mehr als wir – Materialwirtschaft, Zeiterfassung, Lohn. Sie verlangt dafür, dass Ihr Betrieb sich an ihren Ablauf gewöhnt, und sie beginnt erst hinter der Anfrage. Wir setzen davor an: bei der Website, über die die Anfrage überhaupt hereinkommt, und bauen die Strecke so, wie Sie tatsächlich arbeiten. Wenn Sie bereits eine Branchensoftware im Einsatz haben, ist die Anbindung oft der bessere Weg als ein zweites System.

Ja. Unsere Kundschaft sitzt im gesamten mittleren Revier – für die Städte, in denen wir am häufigsten arbeiten, gibt es eigene Seiten: Bochum, Herne, Lünen, Castrop-Rauxel und Essen. Die Erhebung auf dieser Seite stammt aus genau diesen fünf Städten. Ein Ortstermin ist möglich, notwendig ist er selten – das meiste lässt sich am Telefon und am Bildschirm klären.

Ja, und günstiger als die meisten erwarten. Schreibt Ihr Kunde zuerst, öffnet sich bei WhatsApp ein 24-Stunden-Fenster – Ihre Antworten darin kosten nichts. Berechnet werden nur Nachrichten, die Sie von sich aus außerhalb dieses Fensters schicken, etwa eine Statusmeldung drei Tage später; das liegt im Bereich weniger Cent je Nachricht. Der eigentliche Posten ist der Zugang zur offiziellen Business-Schnittstelle: Er läuft über einen zugelassenen Anbieter und kostet eine monatliche Grundgebühr im niedrigen zweistelligen Bereich, dazu braucht es ein verifiziertes Unternehmenskonto. Formular und E-Mail laufen ohne solche Zusatzkosten in den Vorgang ein. Und wenn Sie erst einmal gar nichts anbinden wollen: Die Nummer lässt sich so hinterlegen, dass ein Tipp den WhatsApp-Chat öffnet – das kostet nichts.

Nein, und wir raten davon ab. Sinnvoll ist die Reihenfolge, in der die Schritte hier stehen: erst dafür sorgen, dass Anfragen vollständig ankommen, dann sehen, wie viele es sind und wo sie liegen bleiben. Erst wenn das klar ist, lohnt sich das Portal. Wer mit Schritt vier anfängt, baut Funktionen für Abläufe, die er noch gar nicht kennt.

Das hängt davon ab, wo Sie einsteigen. Eine schlanke, saubere Website liegt marktüblich bei 1.500 bis 4.000 Euro, eine individuell gebaute Seite bei 4.000 bis 12.000 Euro; ein Portal mit Vorgängen und Rechnungen liegt darüber, weil es Software ist und keine Website. Belastbar wird die Zahl erst, wenn wir wissen, wie viele Anfragen Sie im Monat haben und was heute damit passiert. Zum Thema haben wir aufgeschrieben, woraus sich der Preis einer Website zusammensetzt.

Ihnen. Sie bekommen keine Mietsoftware, in der Ihre Kundendaten neben denen von hundert anderen Betrieben liegen, sondern eine eigene Installation. Wir schließen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der Server steht in Deutschland, und wenn Sie irgendwann nicht mehr mit uns arbeiten wollen, bekommen Sie Ihre Daten vollständig exportiert. Das ist der Grund, warum wir kein Mietmodell verkaufen.

Dann ist das Portal das falsche Thema, und wir sagen das auch. Bei wenigen Anfragen im Monat liegt der Hebel woanders – Sichtbarkeit in der Suche und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Womit man da anfängt, steht in unserem Beitrag zu lokaler Sichtbarkeit. Wir verkaufen Ihnen kein System für ein Mengenproblem, das Sie nicht haben.

Die geprüften Websites stammen aus fünf Städten des Reviers – für jede gibt es bei uns eine eigene Seite: Bochum, Herne, Lünen, Castrop-Rauxel und Essen. Wo wir sonst noch arbeiten, steht unter Standorte.

Zwei Beiträge zu den Fragen, die vor dem ersten Termin kommen: Wann lohnt sich eine eigene Anwendung statt einer Website – und was unterscheidet einen Baukasten von einer gebauten Seite?

Sehen wir uns an, wo Ihre
Anfragen liegen bleiben.

Eine halbe Stunde, ein ehrlicher Blick auf Ihre Seite und den Weg einer Anfrage – und eine klare Aussage, wo der erste Hebel liegt. Kostenlos.