Eine Landingpage erstellen zu lassen kostet bei Agenturen meist 1.500 bis 3.500 € netto, schnelle Vorlagen-Angebote beginnen bei rund 900 €. Bei uns kostet eine Landingpage mit Konzept, Text und Umsetzung ab 1.490 €. Ob sich das rechnet, hängt vor allem daran, wie viele Besucher Sie auf die Seite schicken.

Eine Landingpage hat in einer Kampagne genau eine Aufgabe: ein Angebot, eine Zielgruppe, eine Handlung. Ohne Besucher bleibt sie wirkungslos, egal wie gut sie gebaut ist. Dieser Beitrag zeigt, woraus sich der Preis zusammensetzt, ab welchem Werbebudget sich eine eigene Seite trägt und wann die Optimierung einer bestehenden Unterseite reicht.
Was eine Landingpage von Ihrer Startseite unterscheidet
Ihre Startseite bedient alle Besucher, eine Landingpage nur einen. Wer auf eine Anzeige für „Badsanierung Dortmund“ klickt, will Badsanierung in Dortmund sehen, nicht Ihr gesamtes Leistungsspektrum, die Firmengeschichte und eine Navigation mit zwölf Punkten. Die Landingpage greift das Versprechen der Anzeige auf, beantwortet die Fragen, die vor einer Anfrage stehen, und führt zu genau einer Handlung: Formular, Anruf oder Termin.
Technisch kann das eine eigene Seite außerhalb Ihrer Website sein oder eine Unterseite, die ohne Hauptnavigation auskommt. Entscheidend ist nicht die Adresse, sondern dass nichts vom Ziel ablenkt.
Was es kostet, eine Landingpage erstellen zu lassen
In den ersten Suchergebnissen beginnen die Agenturpreise bei rund 900 € für eine Seite auf Vorlage, die in 24 Stunden steht; die übrigen Angebote starten bei 1.500 bis 2.000 €. Für eine typische Landingpage nennt ein Anbieter 1.500 bis 3.500 € (eigene Sichtung, Stand Oktober 2026). Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Domain, sofern die Seite nicht auf Ihrer bestehenden Website liegt.
Wir berechnen ab 1.490 € netto für eine Landingpage mit Konzept, Text und Umsetzung. Ist schon eine passende Unterseite da, die nur nicht genug Anfragen bringt, reicht oft deren Überarbeitung, ab 590 €. Die Seite behält dann ihre Adresse und alles, was Google über sie schon weiß.
| Variante | Preis netto | Was Sie bekommen |
|---|---|---|
| Vorlage, schnell | ab ca. 900 € | Fertiges Layout, Ihre Inhalte, wenig Konzeptarbeit |
| Agentur, typisch | 1.500–3.500 € | Konzept, Gestaltung, Umsetzung; Text je nach Anbieter |
| Sitegenosse, neue Seite | ab 1.490 € | Konzept, Text, Umsetzung, Formular mit Tracking |
| Sitegenosse, bestehende Seite | ab 590 € | Überarbeitung einer vorhandenen Zielseite |
Wovon der Preis abhängt
Der größte Kostentreiber ist der Text. Ein Layout ist schnell gebaut, aber die Fragen zu beantworten, die ein Interessent vor der Anfrage hat, braucht ein Gespräch mit Ihnen und Arbeit am Wortlaut. Fragen Sie bei jedem Angebot zuerst, wer den Text schreibt – davon hängt der Preis mehr ab als vom Design.
Danach folgen Formular und Messung: Ein Formular, das Anfragen nur verschickt, ist schnell gebaut. Eines, das als Conversion in Google Ads und Analytics ankommt und die Einwilligung der Besucher respektiert, braucht Einrichtung und einen Test. Ohne diese Messung lässt sich später nicht sagen, ob die Seite besser ist als die alte. Weitere Treiber sind eigene Fotos statt Bildarchiv, mehrere Varianten für Tests und der Einbau in ein bestehendes System, das dafür nicht gemacht ist.
Ab wann sich eine eigene Landingpage lohnt
Eine eigene Landingpage lohnt sich, wenn Sie regelmäßig bezahlte Besucher auf ein einzelnes Angebot schicken. Unsere Untergrenze liegt bei 800 € Werbebudget im Monat. Darunter kommen zu wenige Klicks zusammen, um zu erkennen, ob die neue Seite besser abschneidet als die alte, und die 1.490 € stehen dann einer Verbesserung gegenüber, die niemand nachweisen kann.
Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Bei 800 € Budget und 4 € je Klick landen 200 Besucher im Monat auf der Seite. Fragen bisher 3 von 100 an, sind das 6 Anfragen. Schafft die neue Seite 5 von 100, werden es 10. Ist Ihnen ein zusätzlicher Auftrag mehrere hundert Euro wert, hat sich die Seite nach wenigen Monaten bezahlt gemacht. Bei 300 € Budget und 75 Besuchern ist der Unterschied zwischen 3 und 5 Prozent dagegen kaum von Zufall zu unterscheiden.
Ohne bezahlten Verkehr ist eine Landingpage meist die falsche Investition. Für Besucher aus der normalen Google-Suche ist eine gut gebaute Leistungsseite auf Ihrer Website der bessere Ort, weil sie dort mit Ihrer übrigen Seite zusammen gefunden wird.
Je nach Ausgangslage
Eigene Landingpage — wenn Sie mindestens 800 € im Monat für Anzeigen auf ein Angebot ausgeben.
Genug Besucher, um zu messen, ob die neue Seite mehr Anfragen bringt.
Bestehende Seite überarbeiten — wenn eine passende Unterseite existiert, aber kaum Anfragen bringt.
Günstiger, und die Seite behält ihre Adresse samt Sichtbarkeit.
Erst den Verkehr klären — wenn Sie weniger als 800 € im Monat für Werbung ausgeben oder gar keine schalten.
Ohne Besucher kann keine Seite Anfragen bringen, auch keine gute.
Warum Google die Zielseite Ihrer Anzeige mitbewertet
Google bezieht die Zielseite in die Auktion ein. Zu den Faktoren des Anzeigenrangs zählt ausdrücklich die Qualität der Anzeigen und der Landingpage, und Google schreibt dazu, dass hochwertigere Anzeigen häufig zu niedrigeren Klickpreisen führen. Eine Seite, die zur Suchanfrage passt, macht Werbung also wirksamer und im besten Fall günstiger.
Der Qualitätsfaktor, den Google-Ads-Konten je Keyword anzeigen, ist dabei nur ein Diagnosewert: Laut Google fließt er selbst nicht in die Auktion ein. Seine Teilnote „Nutzererfahrung mit der Landingpage“ zeigt aber, wo die Zielseite schwächelt. Steht sie auf „unterdurchschnittlich“, ist das ein Hinweis, dass Anzeige und Seite nicht dasselbe versprechen. Wie wir Kampagnen und Zielseiten zusammen aufsetzen, steht auf unserer Seite zu Google Ads.
So läuft die Erstellung ab
Am Anfang steht ein Gespräch über das Angebot, die Zielgruppe und die Fragen, die Ihre Kunden vor einer Anfrage stellen. Daraus entstehen Gliederung und Text, erst danach Gestaltung und Umsetzung. Zum Schluss wird gemessen: Kommt jede Anfrage als Conversion an, und wie schneidet die Seite gegen den bisherigen Stand ab?
Wer eine Landingpage für sein Angebot plant, schreibt uns am besten gleich mit, wie viel er im Monat für Anzeigen ausgibt. Dann können wir vor dem Angebot sagen, ob eine neue Seite oder die Überarbeitung einer bestehenden mehr bringt. Mehr zu unseren Leistungen im Bereich Webdesign und Landingpages.
Von der Anfrage zur messbaren Seite
- GesprächAngebot, Zielgruppe und die Fragen Ihrer Kunden aufnehmen.
- Konzept und TextGliederung und Wortlaut entstehen vor dem Design.
- UmsetzungGestaltung, Formular und Conversion-Messung einbauen und testen.
- AuswertungAnfragen gegen den bisherigen Stand vergleichen.
Häufige Fragen
Ja, mit einem Baukasten oder einem Landingpage-Tool geht das ohne Programmierkenntnisse. Das Layout ist dabei selten das Problem, sondern der Text und die Messung der Anfragen. Wann sich ein Baukasten lohnt, steht in unserem Vergleich Baukasten oder Agentur.
Viele Baukästen und E-Mail-Tools haben kostenlose Tarife. Sie tragen meist die Marke des Anbieters, laufen auf dessen Adresse und schränken Formulare oder Messung ein. Für einen ersten Test reicht das, für eine Kampagne mit Budget meist nicht.
Nein. Eine eigene Seite braucht jedes Angebot, das Besucher mit einer anderen Erwartung anzieht. Zwei Anzeigengruppen zu „Badsanierung“ und „Badrenovierung“ können dieselbe Seite nutzen, „Badsanierung“ und „Heizungstausch“ nicht. Maßstab ist die Frage, ob der Besucher nach dem Klick dasselbe erwartet.